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Verbandsarbeit - 17. 07. 2019

Zusammenarbeit im Bereich Weiterbildung intensivieren

Beim vdw Niedersachsen Bremen trafen sich erstmals Bildungs- und Seminarverantwortliche aus neun wohnungswirtschaftlichen Landesverbänden und Akademien, um gemeinsam über eine stärkere Vernetzung im Weiterbildungsbereich zu sprechen. Die Initiative ging vom Bildungsreferenten des vdw Niedersachsen Bremen, Karsten Dürkop, aus. Eine intensive Zusammenarbeit besteht bereits zwischen vdw und VNW. Und bilateral tauscht sich der eine mit anderen Seminaranbieter bereits aus. Der Wunsch Dürkops ist allerding, die Zusammenarbeit auf Bundesebene auf eine neue Ebene zu heben. Das stieß bei den Kolleginnen und Kollegen aus den übrigen Landesverbänden und den Akademien auf offene Ohren. Das Treffen in Hannover soll der Auftakt zu einem regelmäßigen Austausch sein. Dabei wird insbesondere über die Weiterbildungsangebote für die Wohnungsunternehmen gesprochen. Themen werden diskutiert und Referenten vorgestellt und wenn möglich weiterempfohlen. Ziel solle es sein, so Dürkop, den Mitgliedsunternehmen noch mehr Angebote zu unterbreiten, die sie in der täglichen betrieblichen Praxis unterstützen und neue Angebote zu entwickeln mit bewährten Referenten und neuen Experten. „Wir müssen auch im Bildungsbereich den Veränderungen in der Branche Rechnung tragen, so zum Beispiel beim Thema Digitalisierung und Führung", sagte Karsten Dürkop

Rundreise führt Axel Gedaschko nach Helmstedt, Wolfsburg und Gifhorn - 17. 07. 2019

GdW-Präsident auf Sommertour in Niedersachsen

 

Helmstedt/Wolfsburg. Alle zwei Jahre ist GdW-Präsident Axel Gedaschko für zwei Tage zu Gast beim vdw Niedersachsen Bremen. Seine „Sommertour" führt ihn dann in verschiedene Regionen des Verbandsgebietes. In dieser Woche besucht er den Landkreis Helmstedt und die Städte Wolfsburg und Gifhorn. Begleitet wird er von vdw-Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt.

Erstmals ist Ostniedersachsen Ziel der Sommertour von Axel Gedaschko. In den zurückliegenden Jahren hat er unter anderem schon in Hannover, Braunschweig, Celle, Salzgitter, Stade, Osterode, Bremen und Bremerhaven Wohnungsunternehmen besucht. Am kommenden Donnerstag beginnt die Tour 2019 bei der Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt. Geschäftsführer Wito Johann und Landrat Gerhard Radeck führen den Gast aus Berlin durch die Kreisstadt, nach Königslutter und nach Velpke.

Von dort aus setzt der GdW-Präsident seine Rundreise in Richtung Wolfsburg fort. Volkswagen Immobilien zeigt dort das Baugebiet Steimker Gärten und das Projekt „Splace". Zum gemeinsamen Abendessen haben sich unter anderem auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide angekündigt.

Der Freitag beginnt mit einem Unternehmensbesuch bei der Neuland Wohnungsgesellschaft, wo Geschäftsführer Hans-Dieter Brand unter anderem das Projekt „Wohnen für Alle" vorstellen wird. Die Sommertour beim vdw geht für Gedaschko anschließend in Gifhorn zu Ende. Dort zeigt Andreas Otto, geschäftsführender Vorstand der Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft, das Neubauquartier Lindenhof. Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich und der Erste Kreisrat vom Landkreis Gifhorn, Dr. Thomas Walter, werden ebenfalls dabei sein.

Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ungebrochen groß - 08. 07. 2019

Land, NBank und vdw stellen Wohnungsmarktbericht vor

Hannover. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bleibt eine der großen sozialpolitischen Herausforderungen in Niedersachsen für die nächsten Jahre. Das ist eine Kernbotschaft des neuen Wohnungsmarktberichtes, den Niedersachsens Bauminister Olaf Lies, der Vorstandsvorsitzende der NBank, Michael Kiesewetter, und vdw-Direktorin Dr. Susanne Schmitt in Hannover vorgestellt haben. „Die Aussagen des Wohnungsmarktberichtes sind eindeutig: Wir haben weiterhin vielerorts im Land einen angespannten Wohnungsmarkt. Das gilt vor allem für unsere Ballungsgebiete, Universitätsstädte, wirtschaftlichen Regionen aber auch für die ländlichen Räume. Es fehlen günstige und vermehrt barrierefreie Wohnungen. Mietpreissteigerungen und ein Anziehen der Kaufpreise für Eigenheime und Eigentumswohnungen sind die Folge. Gleichzeitig ist der Bestand an Sozialwohnungen weiter rückläufig. Insofern ist die Schaffung von günstigen Wohnungen die Kernaufgabe der nächsten Jahre", sagte Bauminister Olaf Lies.

Verbandsdirektorin Dr. Schmitt betonte: „Die regionalen und lokalen Wohnungsmärkte in Niedersachsen brauchen eine nachhaltige, strukturelle Verbesserung. Der Wohnungsmarktbericht weist dabei auf zwei wesentliche Herausforderungen hin: eine quantitative und eine qualitative. Die Anzahl von Neubauten ist in den vergangenen Jahren zwar spürbar gestiegen. Aber bis wir das erklärte Ziel erreichen, 40.000 zusätzliche bezahlbare Wohnungen bis 2030 zu schaffen, ist es noch ein langer, steiniger Weg. Daneben muss sich die Wohnungswirtschaft noch mit weiteren qualitativen Fragen befassen: Wird der Wohnungsbestand dem demografischen Wandel gerecht? Wie entwickeln sich Quartiere hinsichtlich Integration, Pflegeangeboten und sicheren Nachbarschaften? Wie verbessert man die Energieeffizienz der Wohngebäude? Es ist eine zukunftsweisende Leistung, dass sich der Bericht auch mit diesen Aspekten einer nachhaltigen Wohnungsmarktentwicklung befasst. Darüber hinaus finden Politik, Verwaltung und Investoren in der Broschüre zahlreiche Hinweise auf Probleme, die es beim Wohnungsneubau zu meistern gilt, u.a. steigende Baukosten, fehlendes Bauland, geringe Kapazitäten bei der Bauwirtschaft."

NBank-Vorstand Kiesewetter hob hervor: „Eines der zentralen Ergebnisse des 23. Berichtes ist: In den engen Wohnungsmärkten der Großstädte, aber auch zunehmend auf dem Land, steigt die Zahl kleiner Haushalte mit kleinem Einkommen, die passende kleine Wohnungen suchen. Dafür benötigen wir mehr bezahlbare Mietwohnungsangebote. Passende Förderinstrumente, um den Bau anzuregen, gibt es bei der NBank."

Der Bericht zum Download unter https://www.nbank.de//medien/nb-media/Downloads/Publikationen/Wohnungsmarktbeobachtung/Wohnungsmarktbericht-2019-2020.pdf

Bildhinweis: NBank

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