vdw erwartet deutlichen Impuls fürs bezahlbare Wohnen

Hannover. Nach langer Wartezeit hat das Land Niedersachen am heutigen Mittwoch endlich die neuen Wohnraumförderrichtlinien in Kraft gesetzt. Viele Mitgliedsunternehmen des vdw Niedersachsen Bremen stehen längst in den Startlöchern und werden die Fördermittel nun schnellstmöglich in Anspruch nehmen. Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt ist zuversichtlich: „Mit dem neuen Programm schaffen wir einen ersten wichtigen Schritt, um das Ziel zu erreichen, bis 2030 40.000 neue bezahlbare Wohnungen in Niedersachsen zu bauen."

Zu den neuen Wohnraumförderrichtlinien hatte der vdw in Abstimmung mit seinen Mitgliedsunternehmen ausführlich Stellung genommen. Von großer Bedeutung ist zweifellos das Einlenken des Landes bei der „Angemessenheit der Wohnfläche" von den zunächst geplanten Reduzierungen auf 45 bzw. 55 Quadratmeter (Ein- bzw. Zwei-Personen-Haushalte) Abstand zu nehmen und die von Verband geforderten Wohnungsgrößen von 50 bzw. 60 Quadratmeter anzusetzen.

Verbandsdirektorin Dr. Schmitt zieht dementsprechend ein positives Fazit: „Die neue Wohnraumförderung wird erhebliche Effekte beim Wohnungsbau auslösen. Bezahlbares Wohnen ist eine der wichtigsten sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit, und die Wohnungsgenossenschaften und –gesellschaften im vdw werden einen gehörigen Beitrag dazu leisten, das Wohnungsangebot für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen zu verbessern. Bereits jetzt liegen bei der NBank Anträge von vdw-Mitgliedern über fast 200 Millionen Euro vor. In Lüneburg, Hildesheim und vielen anderen Städten werden schon in Kürze die Bagger rollen."