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3. November 2011 — Tipps der „Wohnprofis“ zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen

Schwachstellen sind oft die Fenster

Hannover. Herbstzeit ist leider auch Einbruchszeit. Die frühe Dämmerung in den nun beginnenden Wintermonaten machen sich viele Einbrecher zunutze. Die meisten Einbrecher sind dabei nicht wie oft vermutet in der Nacht aktiv, sondern am Vorabend. Über die Hälfte der Einbrüche passiert in der Zeit zwischen 16 und 22 Uhr – vor allem zwischen 18 und 20 Uhr. Was zunächst erstaunlich klingt, ist leicht erklärbar: Die potenziellen Opfer sind in den frühen Abendstunden noch bei der Arbeit, auf dem Weg nach Hause oder gehen zu dieser Zeit Freizeitaktivitäten nach.

Die Aufklärungsquote bei Einbruchsdelikten liegt bei lediglich 16 Prozent. Viele Täter sind Profis. Sie kommen meist nicht aus dem unmittelbaren Umkreis der Opfer und vermeiden Spuren. Für die Schäden kommt zwar in den meisten Fällen die Versicherung auf, was bleibt sind aber vielfach psychische Folgen: die Sorge, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein und der Schmerz über den Verlust persönlicher Gegenstände.

Insbesondere Fenster schützen

Viele Wohnungseinbrüche können jedoch ganz einfach vermieden werden: Dazu muss man wissen, dass die häufigsten Einbrüche durch die Fenster (inkl. Terrassen- oder Balkontüren) erfolgen. Gerade rückwärtige Fenster sind betroffen. Ein paar einfache Tipps, um den Tätern das Leben schwer zu machen: Schließen Sie Ihre Fenster auch bei kurzer Abwesenheit. Sind Sie länger nicht zu Hause, schließen Sie wenn möglich Ihre Rollläden oder Fensterläden. Und ziehen Sie Ihre Haustür nie nur einfach hinter sich zu, sondern schließen Sie sie immer richtig ab. So vermeiden Sie auch mögliche Schwierigkeiten mit Ihrer Versicherung. Ein weiterer Tipp: Licht schreckt Täter ab. Ist eine Wohnung dunkel, reicht ein „Klingeltest“ und die Einbrecher schlagen zu. Hier hilft der Einsatz von Nachtschaltuhren oder ein beleuchteter Zugangsbereich.

Auf die Wohnung des Nachbarn achten – Rat der Polizei suchen

Eine gut funktionierende Nachbarschaft ist auch zur Vermeidung von Wohnungseinbrüchen wichtig. Teilen Sie befreundeten und vertrauenswürdigen Nachbarn mit, wann Sie nicht zu Hause sind, so dass Auffälligkeiten leichter bemerkt werden. Viele wichtige Tipps, etwa wie Sie auf einen Einbruch richtig reagieren, können Sie auch bei der Polizei als ersten Ansprechpartner bei der Vermeidung und Bekämpfung von Straftaten erfragen.


Der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen vertritt die Interessen von 169 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften. In ihren rund 400.000 Wohnungen leben fast eine Million Menschen. In Niedersachsen gehört jede fünfte Mietwohnung zum Bestand der vdw-Mitgliedsunternehmen, im Land Bremen liegt der Anteil sogar bei 41 Prozent. Die vdw-Mitgliedsunternehmen sind somit die wichtigsten Anbieter von Mietwohnungen in den beiden Ländern.

Die Wohnprofis im GdW vertreten als größter deutscher Branchendachverband die rund 3.000 professionellen und größten Vermieter Deutschlands. Sie bewirtschaften ca. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Die Wohnprofis vertreten damit rund 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland.

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