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20. März 2009 — vdw widerspricht Schlussfolgerungen aus Pestel-Studie

Keine „Abrisswelle“ in Hannover geplant

Hannover. Weder in der hannoverschen Südstadt noch in anderen Teilen der Landeshauptstadt „droht eine Abrisswelle“. Bernd Meyer, Direktor des Verbands der Wohnungswirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw), sagte am Donnerstag: „Unsere Städte und somit auch Hannover sind in ihrem Kern längst gebaut. Die Zukunft der Städte liegt demnach in den Beständen. Nicht zuletzt in der Südstadt haben die hannoverschen Wohnungsunternehmen (u. a. die Wohnungsgenossenschaften Heimkehr, Gartenheim und Spar- und Bauverein) bereits einen großen Teil ihrer Wohngebäude verantwortungsbewusst und nach zeitgemäßen Standards modernisiert.“

Die Schlussfolgerung aus der Pestel-Studie, in den nächsten elf Jahren müssten in der Region Hannover fast 130.000 Wohnungen neu gebaut werden, um den Bedarf zu decken, ist nach Auffassung des vdw deutlich zu hoch gegriffen. „Wenn hier der Eindruck erweckt werden soll, alle Wohnhäuser, die zwischen 1949 und 1957 gebaut worden sind, müssten abgerissen und ersetzt werden, geht dies völlig an der Realität vorbei“, betont vdw-Chef Meyer. Sicherlich werde es hier und dort aus Wirtschaftlichkeitserwägungen zu Abrissen kommen, um dann die freiwerdenden Grundstücke für Wohnungsneubau zu nutzen. „Doch eine Größenordnung von fast 67.000 abzureißenden Wohnungen allein in Hannover ist absolut abwegig“, sagt Meyer.

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